Viel hatte sich die Zweite Mannschaft der SG Oppershofen für das vierte Spiel der Rückrunde vorgenommen, lange sah es auch gut aus. Am Ende überwog die Enttäuschung ob eines späten Gegentreffers. Statt drei Zähler musste man sich mit einem zufrieden geben. Dennoch: Der Abwärtstrend konnte gestoppt werden.
Nach drei Niederlagen aus drei Spielen, wollte das Team von Trainer Jürgen Bellersheim am Samstagnachmittag beim FC Ajax Rödgen den Turnaround schaffen. Auf dem Rödger Kunstrasen gingen die Blau-Weißen von Beginn an engagiert zu Werke. Keine sieben Minuten dauerte es, ehe Niklas Junker die SGO erstmals jubeln ließ. Ein Treffer, der die Oppershofener Nerven vorerst beruhigte. Als Hamid Mirzayi in der 20. Spielminute gar das 2:0 folgen ließ, schien die SGO die Abfahrt auf die Siegesstraße bereits frühzeitig gefunden zu haben.
Ganz so leicht wollten sich die Hausherren, die ebenfalls seit einiger Zeit auf ein Erfolgserlebnis warten, nicht geschlagen geben. Nur sechs Minuten später verkürzten die Rödger auf 1:2. Dies sollte auch der Halbzeitstand sein. „Nach 20, 25 Minuten haben wir den Faden verloren und Rödgen mit dem Anschlusstreffer ins Spiel gebracht“, blickt Kapitän Sebastian Graubert auf die Phase rund um den Anschlusstreffer zurück. „Leider haben wir es verpasst, die sich bietenden Chancen zum Ende der ersten Halbzeit zu nutzen, um wieder Ruhe in unser Spiel zu bringen.“
Im zweiten Durchgang sollte sich an diesem Spielstand lange Zeit nichts ändern. Bedanken konnte sich die SGO hier bei Torhüter Marcel Hebich, der mehrfach den Ausgleich vereitelte. Als auf Oppershofener Seite aus der Hoffnung auf den ersten Dreier Gewissheit zu werden schien, schlugen die Hausherren doch noch zurück und egalisierten den zwischenzeitlichen Zwei-Tore-Rückstand sogar in Unterzahl. „Dass wir den Ausgleich in Überzahl fangen, ist dann natürlich doppelt bitter“, zeigte sich der Oppershofener Spielführer zerknirscht. Der 2:2-Ausgleichstreffer sechs Minuten vor dem Ende war gleichbedeutend mit dem Endergebnis und der späten Punkteteilung. „Erst mit dem Ausgleich kamen wir wieder zu eigenen Abschlüssen, haben aber den Lucky Punch verpasst. Am Ende ist es ein gerechtes 2:2“, resümierte Sebastian Graubert abschließend.
Durch das Remis bleibt die Zweite Mannschaft auf Rang 7 und hielt den FC Ajax Rödgen zugleich auf Distanz. Über Ostern ist die Reserve spielfrei. Am Freitag, 10.04.2026 muss man dann nur einen Ort weiter reisen, zum ungeschlagenen Tabellenführer SV Steinfurth II.

Bild: SG Oppershofen
