JSG Rockenberg/Oppershofen bei der Eintracht

Ein großer Tag fĂŒr alle Fußballkids der Jugendspielgemeinschaft! Dank erfolgreicher BemĂŒhungen der Jugendabteilung Oppershofen konnten ĂŒber 50 Kinder und Jugendliche am vergangenen Samstag zum Heimspiel der Eintracht Frankfurt gegen den FC Augsburg. Endlich mal die Stars aus der NĂ€he sehen und die Stimmung live im Stadion erleben. Dementsprechend waren die verfĂŒgbaren Karten auch schnell vergeben.

Kurz nach dem Mittag ging es mit dem Bus gemeinsam Richtung Frankfurt Commerzbank-Arena. Die Aufregung war spĂŒrbar. Neben den Jugendtrainern konnten auch einige Eltern zur Begleitung der Rasselbande gewonnen werden, sicher nicht ohne Eigennutz fĂŒr die Eintracht Fans unter ihnen. Wie ĂŒblich beim Samstagsheimspiel ist um das Stadion viel los, so dass die Sporttruppe 2 Stunden nach Abfahrt gerade pĂŒnktlich Platz fand. Und es war der berĂŒhmte Sack Flöhe, den es zu hĂŒten und durch die Fanmassen zu den PlĂ€tzen zu geleiten galt. Auf drei Reihen verteilt hinterm Tor der SĂŒdtribĂŒne saß die Rockenberg/Oppershöfener Fußballjugend und stimmte gleich in die FangesĂ€nge ein, Riesenstimmung!

Die Partie begann zunĂ€chst vielversprechend, die Frankfurter machten das Spiel und Augsburg verlegte sich auf Konter. Was den GĂ€sten auch zum Erfolg verhalf – eine Chance, ein Tor. NatĂŒrlich wurden die GesĂ€nge daraufhin leiser, das Spiel flachte mehr und mehr ab. In der Halbzeitpause sollte ein eigens von der E-Jugend unter Woche selbstentworfenes Fanbanner zum Einsatz kommen. Danach wurden natĂŒrlich die GetrĂ€nke- und Snackbuden gestĂŒrmt, wieder eine Herausforderung fĂŒr die Begleiter in all den Menschenmassen. Einige gerieten in eine so lange Warteschlange, dass sie den Wiederanpfiff um ein paar Minuten verpassten. Das Spiel nahm zunĂ€chst wieder an Schwung auf, die Gastgeber hatten die besseren Chancen. Doch mitten hinein ein schneller Konter mit einem Traumtor der Augsburger. Das war’s wohl! Aber als die Eintracht nur kurze Zeit spĂ€ter zum Anschlusstreffer kam, bebte das Stadion. Und in der letzten Viertelstunde folgte eine Chance der anderen, leider ohne belohnt zu werden. So verließen die Wetterauer Nachwuchskicker zwar enttĂ€uscht dank des Spielergebnisses, aber glĂŒcklich ĂŒber das Erlebnis die TribĂŒne in Richtung Bus. Auf der Heimfahrt drehten sie nochmal ordentlich auf und schmetterten einen Fangesang nach dem anderen heraus. Gegen 19 Uhr kehrte die Truppe wieder in Oppershofen am BĂŒrgerhaus ein.

Und auch aus Niederlagen kann man lernen. Mal sehen, was die Trainer dem Nachwuchs von diesem Spiel beibringen können. Auf jeden Fall eine tolle Aktion der Jugendabteilung, die alle begeistert hat und den Gemeinschaftssinn stÀrkt. Danke!
(ph)