Am Freitagabend stand für die Zweiten Mannschaft die Herkulesaufgabe beim Tabellenführer an. Zwar war man über 90 Minuten chancenlos, doch gelang es den Blau-Weißen sich achtbar aus der Affäre zu ziehen.
Mit 0:3 unterlag die SG Oppershofen II unter Flutlicht bei der Kreisoberligareserve des SV Steinfurth. Die Gastgeber, die außer einer Punkteteilung bislang alle Spiele gewinnen konnten, nahmen von Beginn an das Heft des Handelns in die Hand. So dauerte es keine zehn Minuten, bis die Rosendörfler die Führung bejubeln durften – allerdings mit Oppershofener Hilfe, da es ein Eigentor war. Angetrieben von diesem Führungstreffer drückten die Hausherren auf das zweite Tor, das schließlich in der 24. Minute fallen sollte. Bereits nach einer halben Stunde fiel die Vorentscheidung, als das Leder zum dritten Mal im Oppershofener Netz landete. Marcel Hebich und seinen Paraden sowie einem vergebenen Strafstoß war es zu verdanken, dass der Rückstand zur Pause nicht höher ausfiel.
Im zweiten Durchgang schaltete der designierte Meister einen Gang zurück, was dazu führte, dass auch die SGO öfter vorne in Erscheinung treten konnte. Letztendlich blieb es bis zum Schlusspfiff beim 0:3, was gleichbedeutend mit der Meisterschaft und damit auch dem Aufstieg in die B-Liga für den SV Steinfurth II war.
„Steinfurth war total überlegen und hat absolut verdient gewonnen“, resümierte Spielführer Sebastian Graubert. „Marcel (Hebich, Anm. der Red.) hat gehalten, was möglich war. Unsere Mannschaft hat sich teuer verkauft“, konnte sich die Oppershofener Nr. 13 letztlich mit der Leistung abfinden. „Mit dieser Truppe hat Steinfurth überhaupt nichts in der C-Liga zu suchen. Herzlichen Glückwunsch zur Meisterschaft und dem damit verbundenen Aufstieg. Das ist absolut verdient.“

Bild: SG Oppershofen
