Nach zwei Siegen in Folge peilt die SG Oppershofen einen Ausbau dieser Serie an und möchte zum ersten Mal in dieser Spielzeit drei Erfolge am Stück bejubeln. Die Chancen dafür stehen nicht schlecht – zumindest geht die Bellersheim-Elf als klarer Favorit ins Rennen. Bereits am Samstag will die Zweite Mannschaft endlich die ersten Punkte 2026 einfahren. Noch ist Sand im Getriebe. In den bisherigen drei Partien des Jahres ging man stets als Verlierer vom Platz. Das soll sich am Wochenende ändern.
Die Leistungen stimmten zuletzt bei der SGO. Nach der starken und souveränen Darbietung im Heimspiel gegen den SVP Fauerbach setzte sich das Team am vergangenen Wochenende zwar nur knapp bei der SG Melbach/Bingenheim II durch, hatte allerdings das Spiel über weite Strecken im Griff und lediglich verpasst das zweite Tor zu erzielen. Doch auch darin darf durchaus eine Weiterentwicklung gesehen werden: Mussten die Blau-Weißen gelegentlich noch späte Gegentreffer hinnehmen, die zum Beispiel in Wölfersheim auch Punkte kosteten, gelang es den Oppershofenern am letzten Sonntag die Null zu halten. Es war das erste „Clean Sheet“ seit dem 16. November 2025 (4:0-Heimsieg gegen die SG Hoch-Weisel/Ostheim II) und zugleich die erste „Weiße Weste“ für Kevin Funk, der seit Jahresbeginn die Torwarthandschuhe für die SGO anzieht.
Am kommenden Sonntag empfängt die Mannschaft von Trainer Jürgen Bellersheim den Traiser FC II. Die A-Liga-Reserve rangiert mit lediglich vier Punkten abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz. Das Torverhältnis von 18:88 zeigt ebenfalls deutlich Problemstellen auf, sind beides doch im Ligavergleich Negativwerte. Seit Ende September wartet man im Lager der Geißböcke auf einen Punktgewinn (3:2-Heimsieg gegen den VfB Friedberg II). Drei Pflichtspiele absolvierte die Traiser Zweitvertretung im neuen Jahr. Gegen Rockenberg (0:2), Ober-Mörlen (1:8) und Erbstadt (0:5) zog man jeweils den Kürzeren. In der Fairnesstabelle liegt der TFC auf Rang 2 und damit einen Platz vor der SGO.
Apropos SGO: Dort will man sich trotz klar verteilter Favoritenrolle keinen Ausrutscher leisten und den Gegner nicht unterschätzen. Weiß man doch aus Erfahrung um die Zweikampf- und Willensstärke der Traiser. Am Sonntag sollten die Blau-Weißen die sich bietenden Chancen dazu allerdings besser nutzen als noch in der Vorwoche, um sich eine ähnliche Zitterpartie zu ersparen. Spielbeginn auf dem Oppershofener Gänsberg ist am Sonntag (29.03.2026) um 15:00 Uhr. Das Hinspiel Mitte September gewann die SGO trotz längerer Unterzahl mit 3:1.

Die Zweite Mannschaft tritt bereits am späten Samstagnachmittag (28.03.2026) beim FC Ajax Rödgen an. Zeigte sich die Oppershofener Reserve in der Hinrunde zumeist äußerst kompakt und effektiv, läuft es seit Jahresbeginn noch überhaupt nicht rund. Während das Team starke 22 Punkte aus 12 Spielen einfahren konnte und damit sogar an den vorderen Tabellenplätzen schnupperte, stehen 2026 nach drei Partien null Punkte und 5:12 Tore. Im vierten Anlauf soll die Niederlagenserie nun gestoppt werden. Dazu tritt man auf Kunstrasen beim Tabellenneunten, dem FC Ajax Rödgen, an. Dieser ist, abgesehen von der 3:0-Wertung gegen den zurückgezogenen SV Schwalheim, ebenfalls seit längerer Zeit punktlos. Beide Mannschaften werden also sicherlich am Samstag alles daransetzen, diese Serie zu durchbrechen. Dabei baut die SGO auch auf die Stärke von Winterneuzugang Marc Lukas Sattler, der bislang in allen drei Spielen getroffen hat. Dieser Lauf darf aus Sicht von Jürgen Bellersheim sicherlich gerne so weitergehen. Im Hinspiel behielt die SGO mit 1:0 durch einen Treffer von Koray Cem Amet die Oberhand. Anpfiff zum Rückspiel ist am Samstag um 17:00 Uhr auf dem Rödger Kunstrasen.
Bild: SG Oppershofen
